Jeden Samstag unternimmt Gerti ihren gewohnten Spaziergang in der Nachbarschaft. Dieses Mal jedoch bemerkt sie etwas Ungewöhnliches: In der Nähe des neuen Stadtentwicklungsgebiets Oberes Hausfeld, wo bald viele neue Wohnungen entstehen sollen, sieht sie zahlreiche junge Leute mit Pfeil und Bogen. Das weckt Gertis Neugier und da sie selbst sehr sportbegeistert ist, möchte sie herausfinden, was dort vor sich geht.
In der Nähe der Bogenschützen entdeckt Gerti ein auffälliges, orangefarbenes Zelt. Ohne zu zögern, nähert sie sich und fragt eine der Frauen dort, was an diesem Tag Besonderes los sei. Die Frau lächelt und erklärt: „Heute finden die Donaustädter Sommerspiele statt, eine Veranstaltung der Gebietsbetreuung Stadterneuerung.“ Gerti lauscht gespannt, während die Frau weiter erklärt: „Bei den Sommerspielen können die Bewohner in den fünf Stadtentwicklungsgebieten – Am Heidjöchl, Berresgasse, Oberes Hausfeld, Erzherzog-Karl-Straße Süd und Süßenbrunner Straße West – verschiedene Sportarten kennenlernen, die von örtlichen Sportvereinen angeleitet werden. Neben dem sportlichen Angebot gibt es auch viele Informationen über die neuen Wohngebiete. Für jede absolvierte Sportart erhält man ein Los, und am Nachmittag findet auf dem Campus Berresgasse eine große Tombola mit tollen Preisen statt.“
Gerti ist begeistert und fragt neugierig: „Darf ich auch einmal probieren?“ Ein freundlicher Mitarbeiter nickt zustimmend und erklärt ihr, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht. Gerti versucht es ein paar Mal und schafft es sogar, den Pfeil ins Ziel zu bringen. Stolz holt sie sich anschließend einen Stempel auf ihren Stempelpass und setzt ihren Spaziergang fort.
Als Gerti später am Campus Berresgasse vorbeikommt, ist die Tombola bereits in vollem Gange. Sie zeigt ihren Stempelpass vor und erhält ein Los, gerade rechtzeitig, bevor die Ziehung beginnt. Um sie herum herrscht fröhliches Treiben, Kinder spielen ausgelassen, und die Erwachsenen unterhalten sich angeregt. Gerti kommt mit verschiedenen Nachbar*innen ins Gespräch und tauscht sich über die Veränderungen im Viertel aus.
Schließlich wird ihr Los gezogen, und Gerti gewinnt tatsächlich einen Gutschein. Überglücklich macht sie sich auf den Heimweg. Während sie den Tag Revue passieren lässt, erfüllt sie ein warmes Gefühl der Freude. Sie denkt daran, wie viele Menschen sich heute getroffen haben, um gemeinsam Sport zu treiben, und wie eng die Nachbarschaft durch solche Veranstaltungen zusammenwächst. Gerti ist froh, Teil dieser lebendigen Gemeinschaft zu sein.
/ Stadteilmanagement Berresgasse / Mittwoch, 07.08.2024 / 0
Grundwassergefährdende Altlasten stellten im Bezirk, auf Grund der Bodenbeschaffenheit, ein großes Problem dar. Der Donaupark wurde etwa über einer riesigen Deponie errichtet, dieaufawändig saniert werden musste. Die sogenannte Benzinfabrik der Mobil Austria südlich der Breitenleerstrasse an der Bahnunterführung erlitt einen Bombenschaden, das austretende Öl drang ins Grundwasser und wurde 1988 aufwändig saniert ebenso die Deponie Rautenweg. Wiederauffüllung von Schottergruben war üblicherweise Teil des Genehmigungsbescheids. Der Betreiber der Schottergewinnung Hirschstetten ging jedoch in Konkurs, war dazu also nicht mehr verfügbar. Sozusagen als Notlösung, inzwischen war das Umweltbewusstsein deutlich gestiegen, wurde der entstandene Teich als Erholungsgebiet gewidmet. Die Wasserqualität ist, fast immer, zum Baden geeignet, Es gibt hier eine gut frequentierte Hundezone, einen aktiven Fischereiverein sowie Kinderspielplätze, Gastronomie und Sanitäranlagen. In, leider immer selteneren, Kälteperioden ein Paradies für Eisläufer.
Vielen Dank, für Ihren informativen Kommentar. Kommen Sie sehr gerne zu unseren Öffnungszeiten vorbei oder rufen Sie uns an, falls Sie oder andere Leser*innen, Anregungen für weitere spannende Beiträge haben. Hier sind unsere Kontaktdaten:
GB*Stadtteilmanagement Berresgasse
Ziegelhofstraße 36/12/7R (Lokal auf der Höhe Berresgasse 2), 1220 Wien
T: 0676/8118 64 683
nord@gbstern.at
Geöffnet: DI 9-13 Uhr, DO 14-18 Uhr