Die Wohnhäuser der Berresgasse sind alle so gut fertig und bewohnt – das heißt jedoch nicht, dass der ganze Stadtteil schon fertig ist. In einem großen Stadtentwicklungsgebiet – wie die Berresgasse eines ist – reicht es nicht einfach nur ein paar Häuser zu bauen. Es benötigt auch die Infrastruktur dazu: Straßen, Gehwege, Grünanlagen und Spielplätze, Schulen, Geschäfte etc. etc. Die gute Nachricht: einen Großteil der Bauarbeiten und Entwicklungen haben wir bereits geschafft. Bis Ende dieses Jahres wird jedoch noch auf Hochtouren gearbeitet.
Vor allem im Straßenraum ist derzeit noch viel los: An der Neurisse wird gerade die Oberfläche fertig gestellt. Im Herbst werden dann die Grünbeete bepflanzt und gestaltet. Entlang der Berresgasse wurde die gesamte Oberfläche erneuert, Gehsteige, Radwege, Parkplätze und Grünbeete neu gemacht bzw. errichtet. Der letzte Abschnitt in Richtung Badeteich soll Anfang August fertig sein. Auch hier folgen die Begrünungsarbeiten anschließend im Herbst.
Auch im Norden wird derzeit noch am Leherbweg und Maria-Emhart-Weg gearbeitet, bis Mitte August sollen auch hier die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Wenn im September die Straßenbahnlinie 27 ihre Fahrt aufnimmt, wird auch der Bus 97A seine Streckenführung leicht ändern und nichtmehr über die Quadenstraße in die Hausfeldstraße fahren, sondern über die Berresgasse, An der Neurisse und der Grete-Zimmer-Gasse weiter Richtung Breitenlee fahren.
Auch an den Grünräumen wird noch fleißig gearbeitet: die Parkanlage im Norden des Gebiets, zwischen An der Neurisse und Antonia-Weiss-Weg ist ja bereits fertig gestellt, sobald das Gras ausreichend angewachsen und alle Spiel- und Sportgerät final geprüft und freigegeben werden, kann hier gespielt, gesportelt und relaxed werden.
Die zweite große Parkanlage an der Berresgasse wird der letzte große Baustein sein, der im Stadtentwicklungsgebiet fertig gestellt wird. Da das Baufeld direkt daneben bis vor kurzem ebenfalls noch eine Baustelle war, konnten die Bauarbeiten für den Park jetzt erst starten. Je nach Witterung ist die Fertigstellung nächstes Jahr im Frühjahr geplant.
Der Grünstreifen nördlich des Leherbwegs wurde renaturiert, die Fußwege hergestellt und eine Spritzbegrünung verteilt. Finale Schritte werden bis Herbst ebenfalls abgeschlossen sein, so dass Wiesen und Bäume gut anwachsen können.
Somit werden wir in der Berresgasse noch ein paar Monate lang den Anblick von Baumaschine, -geräten und Bauzäunen vorfinden. Danach wird es aber erst richtig „wurln“ – aber nicht vor lauter Maschinen, sondern voll mit Menschen und Leben.
/ Stadteilmanagement Berresgasse / Donnerstag, 17.07.2025 / 2
Leider wurde vergessen in der Infrastruktur Ordinationen für Haus u Kinderärzte zu schaffen, da die bereits bestehenden Ärzte keine Patienten mehr aufnehmen.Da sie durch den Altbestand bereits ausgelastet sind.Es wird noch ein Hausarzt sowie Kinderarzt dringend benötigt.
Hallo Purdy!
Wir wissen, dass fehlende Arztpraxen in der Berresgasse ein großes Thema sind.
Das liegt jedoch nicht an der falschen Planung der Infrastruktur, in der Planungsphase des Stadtteils wurde gemeinsam mit der Ärztekammer ein Konzept für die Berresgasse entwickelt. Die fehlenden Arztpraxen sind auf den Ärztemangel zurückzuführen, den es in ganz Wien und Österreich gibt. Gerade am Stadtrand ist dieser jedoch deutlicher zu spüren.
Wir sind gemeinsam mit dem Bezirk und der Stadt zu dem Thema in regem Austausch.
Eine Liste mit ärztlichen Hausarztpraxen in der Umgebung, die noch Patient*innen aufnehmen, können wir Ihnen schicken, wenn Sie uns eine e-mail schreiben an: ost@gbstern.at
Freundliche Grüße,
Stadtteilmanagement Berresgasse